rbit startete als Hosting. Gemeinsam mit einem Mitgründer vermietete Lucas Faust Server aus einem Frankfurter Rechenzentrum. Dann stieg der Mitgründer aus, und Lucas stand allein mit einem Schrank voller Technik in einem der teuersten Rechenzentren der Stadt. Die Serververmietung allein weiterzuführen, war nicht machbar.
Also fragte er die Lieferanten, ob sie ihre Server gegen einen Abschlag zurückkaufen. Die übrigen Einzelteile verkaufte er über eBay und Kleinanzeigen. Dabei fiel ihm auf, wie viele Firmen vor demselben Problem stehen: Im Netz fanden sich massenhaft unaufbereitete Server und Desktop-Rechner, manche noch mit Inventaraufkleber, manche sogar mit ungelöschten Festplatten.
Daraus entstand rbit, wie es heute arbeitet: gebrauchte IT ankaufen, sicher löschen, aufbereiten und weiterverkaufen. Los ging es in einer Garage bei Friedrichssegen. Die Garage gibt es immer noch, nur ohne uns als Mieter. Inzwischen haben wir eine eigene Halle in Neuwied, eigenes Werkzeug, eigene Vertriebskanäle und Software, die wir für unsere Abläufe selbst entwickelt haben.